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1

Saturday, March 13th 2010, 6:56pm

Kleines Problem beim longieren

Hallo!



Im moment fange ich grade mit einer 10 Jährigen Vollblutstute an zu arbeiten. Da sie noch nicht so lange bei uns auf dem Hof ist, fange ich natürlich erstmal mit dem longieren an. Klappt eigentlich auch gut, am Anfang ist sie gerast wie ne bekloppte, aber das habe ich ihr abgewöhnt. mittlerweile kann ich sie ganz ruhig im Schritt longieren ohne das sie hektisch wird. Auch vor der Peitsche hatte sie ziemlichen Respekt, aber das ist auch Geschichte.



So, nun mein kleines Problem... Sie reagiert nicht immer auf meine Stimmenkommandos. Schneller geht immer, nur langsamer halt nicht.... muss mich sehr oft wiederholen und es dauert eine ganze weile bis sie reagiert. Führtraining habe ich selbstverständlich auch gemacht, alles kein Problem, reagiert gut auf stimme. Habt ihr da vielleicht Tipps?

Sie konzentriert sich auch nicht auf mich, sondern lasst sich gerne überall ablenken.



Ich longiere sie mit trense mal mit Sattel oder Longiergurt. Habe so ne art dreieckszügel.. allerdings marke eigenbau, sie sind nämlich vollelastisch. Habe sie auch relativ locker, möchte nämlich das sie den weg in de tiefe alleine findet.



lg
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Prislop

sturstes Pony der welt

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2

Saturday, March 13th 2010, 7:00pm

mal anzupfen, wenn dann immer noch keine reaktion kommt zirkel immer kleiner machen, dann muss sie irgendwann durchparieren gleichzeitig die stimmkomandos eben nochmal wiederholen das wirkt bei meiner sehr gut
Im Avatar meine Stute Prislop

forestle.org

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3

Saturday, March 13th 2010, 7:09pm

das mit den anzupfen habe ich schon probiert, meine stimmenkommandos werden trozdem ignoriert :-(



was ich vergessen hab zu erwähnen, sie hat es noch nich so mit dem abstand... läuft des öfteren mal wieder rein, aber lässt sich jedesmal wieder rausschicken, ist schon sehr viel besser geworden.



klar, habe ich anfangs oft so gemacht das ich den zirkel verkleinert habe.. dann kommt sie allerdings so ins schleudern und schön ist das nicht.
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Lalu

Lunas Zweit-Mama

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4

Saturday, March 13th 2010, 7:46pm

ich würd das kommando "hier" einführen - erstmal reicht es dann, wenn sie dir ein ohr zuwendet .... wird sofort belonhnt mit der stimme.... das dann auch beim longieren.... und dann beim durchparieren würd ich gaaaanz viel mit körperhaltung arbeiten... vielleicht mal probeioren, sie nicht anzuschauen dabei, kommando gaaaaaaaanz lang ziehen und schultern bewusst nach unten.
Bei Luni wars auch erst so, dass sie nicht durchparieren wollte, besonders vom Trab zum Schritt, das dauerte eeeewig, bis sie das umsetzte... langsamer traben ging, aber nicht zum Schritt.... nun klappt das immer besser und manchmal schon sofort aufs Kommando :-)
Also hab einfach viel Geduld und vergiss das loben nicht, dann wird das :)


Zitat meiner Professorin: "Denken Sie logisch - werden Sie Spock!"
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Mary

Dressurmutti

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5

Saturday, March 13th 2010, 8:16pm

Auch wenn sich das sicher lustig liest: Kannst du mal angeben, WIE deine stimmliche Hilfe denn aussieht, wenn du durchparieren willst?
Liebe Grüsse
Mary
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Melly.Metz

Distanz-Araber-Bediener

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6

Saturday, March 13th 2010, 10:13pm

Wie ist denn prinzipiell deine Körpersprache? Treibst du sie evtl unbewusst an?
Lg
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7

Sunday, March 14th 2010, 4:18am

Hallo!

Also zum antreiben drehe ich meine (wenn sie auf de linken Hand läuft) Rechte Schulter etwas vor und hebr die Peitsche etwas an, dazu kommt dann ein kurzes klares Kommando.
Zum durchparieren senke ich die Peitsche, drehe meine linke Schulter ein Stück vor und dazu kommt ein langgezogenes Kommando. Sage dieses auch immer ein wenig leiser.

Geduldig bin ich, der Rest würde bei ihr Auch nichts bringen. ;)
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Mary

Dressurmutti

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8

Sunday, March 14th 2010, 6:46am

Also ich habe gelernte, dass man erstmal "halbe Paraden" gibt beim Longieren, genau wie beim Reiten. Also stimmlich.
Das heisst, ich sage immer erst den Namen des Pferdes, bis ich sehe, dass es auf mich hört, und erst dann kommt das Kommando.
Wenn ich nun eine Gangart höher will, dann sage ich den Namen kurz und scharf, wenn jetzt gerade ein Wechsel in die niedrige Gangart ansteht, dann etwas langgezogen. Wenn das Pferd dann hört, dann gibts auch sofort das Kommando. Manche mögen besser auf "Teeeeeeeerab" hören, andere bevorzugen das altbekannte "brrrrrrr", da muss man ein wenig ausprobieren.

Grundsätzlich halte ich Geduld für eine tolle Eigenschaft, allerdings würde ich in so einem Fall auch mal die Aufmerksamkeit einklagen. Das kann nicht sein, dass die dich einfach ignoriert. Da würde ich dann auch mal "schütteln", aber richtig.
Liebe Grüsse
Mary
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Fighty

Des Prinzleins Leibeigene

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9

Sunday, March 14th 2010, 7:59am

Mir fällt gerade auf, dass ich das so ähnlich mache wie Mary, aber ich rufe nicht den Namen, sonder setze (das mache ich aber schon immer und das ist auch eher unterbewusst :D ) ein "und" vor das eigentliche Komando.
Also ungefähr so: "uuuuuuuuund (pferd dreht ohren zu mir) haaaaaalt!"
Das "und" klingt immer gleich, die Komandos Schritt, Trab, Galopp werden je nach dem ob eine Gangart hoch oder runter geschaltet wird anders betont (Tempo höher: hintere Silbe hebt sich, Tempo niedriger: hintere Silbe senkt sich).
Das haben die Ponys bis jetzt alle recht schnell begriffen, weil es recht eindeutig ist.
Ich kenne das "ich will nicht anhalten"-Problem allerdings von unserem Shetty, der hat maaanchmal noch so kleine Aussetzer.
Dem gebe ich auch mehr Zeit, schlürt er aber dann wirklich im langsamsten Schritt, statt einfach anzuhalten, hebe ich auch gerne mal deutlich die hand als zeichen, oder mache einen großen Schritt in Richtung vor ihn (und dabei natürlich das Komando "haaaalt!" geben), normalerweise steht er dann auch gleich...
>>Sein Begleiter war noch immer damit beschäftigt, sich zu nähern; er hatte eine besondere Methode des Reitens entwickelt, die es von ihm verlangte, in Abständen von einigen Sekunden aus dem Sattel zu fallen <<

T. Pratchett

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10

Sunday, March 14th 2010, 11:14am

Ein und setze ich Auch immer davor ;) allerdings habe ich bis jetzt noch nie auf ihre Aufmerksamkeit gewartet ;) das werde ich dann mal ändern.

Meint ihr es könnte durch einen kappzaum besser werden?
Lg
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rocky89w

Die Wuseltante mit dem Tausendfüßler

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11

Friday, April 2nd 2010, 7:29pm

Es gibt ja auch noch die Möglichkeit sich dem Pferd "in den Weg zu stellen".



Ich weiß halt nicht wie andere Pferd auf sowas reagieren, aber Rocky ist auch so ein Kandidat der gerne einfach mal weiter trabt und ich mache dann sozusagen einen Schritt auf ihn zu, das hilft eigentlich immer.



Meine RL hat ihn letztes Mal gegen die Bande geparkt, weil er nicht durchparieren wollte. Nun ja, halt andere Körpersprache und Rocky hat es nicht begriffen, sie dreht sich etwas und ihre parieren dann von allein durch.



Ansonsten auch mal Peitsche einfach als Bremse einsetzen. Also vor die Nase halten sozusagen.



Ich bin echt schlecht im Beschreiben. 8|



Weiß jetzt halt nicht inwieweit sie darauf hektisch reagiert, weil Du geschrieben hast, das sie anfangs etwas ungestüm war.
<PIC>1134596367186.jpg</PIC>
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Mary

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12

Friday, April 2nd 2010, 9:48pm

@Rocky
Das kann aber ganz schön nach hinten losgehen...
Je nach Pferd, bricht das nach aussen aus, wenn du plötzlich einen Schritt drauf zu machst. Und was dann alles passieren kann, davon kann ich ein Lied singen... Eine Woche Krankenhausaufenthalt und fünf gebrochene Knochen...
Da würd ich seeeehr vorsichtig sein!
Liebe Grüsse
Mary
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13

Friday, April 2nd 2010, 9:52pm

auch die peitsche als bremse einzusetzen, klappt nicht immer. meine stute rast dann z.b erst recht nach vorne los. und ansonsten ist das ein schatz an der longe.
...
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Mary

Dressurmutti

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14

Friday, April 2nd 2010, 10:13pm

@Pigeon
Stimmt! Das wollte ich nämlich auch noch schreiben. Vor allem, WENN das Pferd schon Angst vor der Peitsche hat!
Liebe Grüsse
Mary
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rocky89w

Die Wuseltante mit dem Tausendfüßler

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15

Saturday, April 3rd 2010, 7:56am

Natürlich langsam und vorsichtig und nicht ruckartig die Peitsche vor die Nase knallen. Vielleicht auch einfach mal den Arm in der man die Longe hält anheben und "Halt" oder "Ho" einbauen. Ohne Peitsche, wenn sie darauf so heftig reagiert. Und keinen Sprung auf sie zu sondern die Körperseite bzw. die Schulter drehen.
<PIC>1134596367186.jpg</PIC>
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Prislop

sturstes Pony der welt

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16

Saturday, April 3rd 2010, 10:54pm

@mary:Nicht nur wenn das Pferd Angst vor der Peitsche hat. Prislop hat ganz sicher keine Angst vor der Peitsche und rennt dann trotzdem erst recht los.
Im Avatar meine Stute Prislop

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17

Sunday, April 4th 2010, 6:49am

Hi,

da sie 10 ist und sie longierst,nehm ich jetzt mal an,dass sie keine besonders gute Grundausbildung hat.Ich vermute,dass es daher auch mit ihrer Balance noch nicht soweit her ist.Sie muss auf einem Kreis laufen und solange sie es kontrollieren kann,ist es für sie keine Problem.Trabt sie dann mal,ist es schwieriger für sie langsamer zu werden,da sie einfach noch Probleme mit dem Gleichgewicht hat."Schneller geht immer"..klar,langsam Fahradfahren und dabei die Balance zu halten ist auch schwieriger als schneller Fahrrad zu fahren.Die Balance kommt mit dem Training.Hab ein bischen Geduld mit ihr.Wenn sie schneller wird ,hat sie Angst hinzufallen und wird deshalb noch schneller.Da hört sie dir dann einfach nicht mehr zu.Da ist die normale Reaktion des Pferdes ..eben flüchten.(flüchten heisst nicht nur rasanter Galopp und Panik )

Wenn du das Longentraining(und das restliche natürlich auch) ordentlich aufbaust,wird sie auch eine bessere Balance bekommen und sich durchparieren lassen.In dem Tempo arbeiten ,indem sie dir noch zuhören kann.

lg alexandra
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Mary

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18

Sunday, April 4th 2010, 7:02am

@Prislop
Darum habe ich "vor allem" geschrieben...
Liebe Grüsse
Mary
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19

Sunday, April 4th 2010, 7:07am

noch ein Nachtrag.

Ich würde zu Longieren einen Kappzaum nehmen.Da gibts auch schon ein Thread wo das besprochen worden ist.Ausbinden würde ich sie auch nicht ,da bin ich generell dagegen,aber auch das ist ein anderes Thema.Was jetzt Wichtig ist jetzt,dass sie ein gleichmässiges Tempo bekommt und du am Takt arbeiten musst .Back to Basic.

lg
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Prislop

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Monday, April 5th 2010, 10:16pm

@Mary:Tut mir leid hab ich wohl überlesen
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