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bibi

Erleuchteter

  • »bibi« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 14. Juni 2004, 16:27

Trabschritte verlängern

ich brauche eure hilfe und zwar geht es ums verlängern der trabschritte. wenn ich versuche leqjari dazu zu bekommen das er die tritte verlängert dann wird er entweder hektisch oder fällt in den galopp.
ich habe schon mit meiner bereiterin gesprochen - die jetzt mitten in der turniersaison natürlich keine zeit hat ?( - und die sagt das er möglichst gerade sein muß dafür...



habt ihr noch ein paar tipps?!
gruß bibi

Auf einer Stallgasse glauben die Leute einem alles,
-voraussgesetzt, man flüstert es Ihnen zu...

2

Montag, 14. Juni 2004, 19:56

Hallo!

Bei Eddy hab ich das zunächst auch nicht so richtig hinbekommen.
Er wurde dann nur hektisch oder gallopierte irgendwie rumpelig an.
Bei ihn war es so, dass ich zuviel auf einmal verlangt habe. Der Trab ist nicht unbedingt seine Glanzseite. Er ist schwer zu sitzen und starken Trab hab ich erst einmal unter Einsatz sämtlicher Überredungskünste und Konzentration aus ihm rauskitzeln können.

Jetzt hab ich einen Weg gefunden:
Ich mache es meistens im Leichttraben. Meistens trabe ich dann ganze Bahn und wechsele dann durch die ganze Bahn. Dazu reite ich tief durch die Ecke und versuche ihn nicht hektisch werden zu lassen und behalte ihn bei mir. Wenn ich ihn dann auf der Diagonalen habe und er gerade ist, (Vorsicht, jetzt wirds kritsch!) versuche ich ihn (bildlich) bei jedem Hinsetzten seine HH nach vorne zu treiben. Aber nicht mit dem Becken schubsen. Sonst wirds wieder hektisch. Im Hals ein freier werden lassen, damit er nach vorn treten kann.

Da ist nicht das Lehrbuch-Patent-Rezept, sondern meine Individuelle Methode es aus diesem Pferd heraus zu reiten. Aber einen Versuch ist es vielleicht wert...?
LG Sophie :)
Im Avatar: Fidermark v. Florestan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sophie« (14. Juni 2004, 19:57)


3

Montag, 14. Juni 2004, 20:25

ich hatte mal ein ähnliches problem, vielleicht findest du hier eine für dich brauchbare lösung:

http://www.phillipe.de/wbb2/thread.php?t…ilightuser=1012

obsi

Susi

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4

Montag, 14. Juni 2004, 21:46

Hallo Bibi,
wie bereitest du den dein Pferd auf das Tritte verlängern vor?
Arroganz ist das Selbstbewusstsein des Minderwertigkeitskomplexes.
Jean Rostand


Galina

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5

Montag, 14. Juni 2004, 22:01

Ich mache es so, dass ich bei A bzw. C vor der langen Seite/Diagonale positive Spannung aufbaue, d.h. vermehrt nachtreiben, aber den Schwung erst auf der Geraden ( egal ob lange Seite od. Diagonale ) rauslasse und da auch nochmals mit viel Schenkel komme. Funktioniert eig. ganz gut, auch bei Pferden, die nicht so in Übung sind !

Wichtig ist, dass der Takt schön erhalten bleibt und es nicht laufend wird. Lieber etwas weniger verlangen und Takt behalten !

6

Dienstag, 15. Juni 2004, 09:01

Das habe ich gestern auch geübt.

Und bin noch ganz hingerissen von meinem Pferd, dass er soviel Gangmass entwickelt und derartig 'anzieht'. Ich dachte immer, ich hätte ein faules Pferd ohne Gänge ... :D

Wir üben das auch vorläufig mal im leichttraben, wichtig ist ja nicht, dass ich da oben hock und 'schiebe' sondern dass mein Pferd erstmal lernt, wie das mit dieser berühmten Rahmenerweiterung geht.

An der langen Seite ist es einfacher als auf der Diagonalen, mein Tipp wäre also, hiermit anzufangen. Bei mir funktioniert das also so:

Ruhig traben, ob im aussitzen oder leichttraben ist wurscht, ich bin anfangs ausgesessen, später wegen Konditionsschwierigkeiten bei mir (ich vergess immer das atmen und bekomm Seitenstechen) im leichttraben. Sobald ich mit dem Zulegen beginne, muss ich allerdings leichttraben, d.h. wenn man den Übergang vom Aussitzen zum leichttraben nicht richtig gut ohne Taktverlust oder sonstige Nebeneffekte kann, sollt man besser gleich leichttraben. Ich komme also die kurze Seite entlang und stelle dabei das Pferd ca. 2-3mal nach aussen ab. In der Ecke dann nochmal kräftig in die Rippen treten oder mit der Peitsche anticken (entfällt wenn man merkt das das Pferd schon am anziehen ist - Bei Likas mach ich das nur bei den ersten paar Versuchen dann lass ich es weil er dann von sich aus abgeht wie ne Rakete und treibe 'nur noch' ganz normal). Und dabei - also immer noch in der Ecke - das Pferd noch mal kurz nach aussen stellen und - ab geht es. In dem Moment, wo das nach aussen abstellen zu Ende geht, sollte das Pferd antreten, anziehen und den Kopf noch ein bisschen absenken um den Rücken weiter aufzuwölben. Dann hat man auch ein bisschen mehr in der Hand als vorher.

Meine RL sagt, wenn das Pferd ich im Hals festmacht, kann das Pferd nicht richtig aus der Schulter heraus treten und hält dann auch die HH fest. Deswegen mußte ich üben, das Pferd an der langen Seite (also wirklich BEIM zulegen) mehrfach kurz nach aussen zu stellen. Das habe ich bisher nicht gekannt und konnte mir auch gar nicht vorstellen, dass das Pferd dann noch zulegt - aber - Überrraschung! Likas kennt wohl die Regeln der Reitkunst besser als ich - der Kerle fing durch das abstellen an zu treten wie ein Weltmeister, hat richtig vollen Schub von hinten entwickelt. Mit dem Vorderfüsse schmeissen haben wir es (noch?) nicht so, aber genau genommen wollen die Richter bei ner Prüfung ja den Schub von hinten sehen - und nicht Vorhandaktion oder 'Laufmaus'. Auf der Diagonalen ist das für mich noch sehr schwierig gewesen, weil da die seitliche Anlehnung fehlt und ich das mit dem Abstellen noch nicht all zu gut beherrsche.

Wobei ich noch hinzufügen muss, dass wir das 'abstellen' und 'im Hals locker machen' jetzt seit etlichen Wochen üben - dass mein Pferd plötzlich beim ersten Mitteltrab-Versuch richtig von hinten raustreten kann erscheint mir zwar immer noch wie ein Wunder, aber die 'Zutaten' - die Hilfengebung - haben wir uns in den letzten Monaten hart erarbeitet.

Nach dem Zulegen geht es im normalen Trabtempo einmal auf dem Zirkel rum, oder durch die ganze Banh wechseln oder einfach die nächste lange Seite ganz normal traben. Und dabei eine Pferdelänge lang (das ist lang!) mit beiden Händen überstreichen. Die Überprüfung der Losgelassenheit, der Anlehnung, des Taktes. Nur wenn das ok ist, wird die nächste lange Seite wieder MT geritten.

Ein weiteres Prüfkriterium: gleich nach dem MT und dem zurückführen die Zügel aus der Hand kauen lassen. Streckt sich das Pferd nach v.a. ? Ohne wegzuwuseln? Ja? Guuuut.

Wen Dein Pferd zum hektisch werden und angaloppieren neigt, würde ich Dir Übungen in Richtung Losgelassenheit empfehlen.
Gruß
Almut

7

Dienstag, 15. Juni 2004, 16:40

Wie lange hat dein Leqjari denn jetzt gestanden? Das waren doch etliche Monate, oder? ich denke, ihm fehlt die nötige Muskulatur!

Ansonsten ist es auch gut, nur zwei, drie Tritte aus dem Schulterherein zuzulegen, da muss dein Pferd sich vorher schön selbst tragen und auf die HH setzen. Achte darauf, dass er vor dem Zulegen absolut zufrieden ist und sich nciht im Rücken festhält! Auch eine gute Vorbereitung ist, Tempounterschiede im Trab zu reiten, dh, zurückführen, zulegen, Arbeitstrab, versammelter Trab, das alles im Wechsel, bis er richtig loslässt und am Bein zündet .

MT ist eine Lektion, die kann man nicht wirklcih trainieren, sie ergibt sich vielmehr aus dem korrekt gerittenen Pferd.

Außerdem sollte man sie auch nicht viel trainieren, denn es geht unheimlich auf die Beine!

Verlange nciht zuviel von deinem Dicken, er ist doch erst seit einigen Wochen wieder fit, oder?

bibi

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8

Mittwoch, 16. Juni 2004, 12:57

richtig gestanden hat er im januar danach ein monat schritt und dann ein monat schritt und trab und auch wieder weide ein - zwei stunden... seit ende märz reiten wir wieder richtig. ich habe gestern eiinfach mal wieder ne stunde genommen und es ging ganz gut. wir konnten das umsetzten was uns die RL gesagt hat.
ich glaub ihr hats auch spass gemacht weil man gesehen hat das wirs unsetzten können.

naja auf jeden fall hab ich ihr hinterher die aufgabe gezeigt und gefragt ob was sie davon hält wenn ich das in 4 wochen mitreiten will. sie sagt ich muß mich zusammenreisen und ne menge arbeiten aber machbar allemal sie würde an meiner stelle melden!

also wird das ding heute in den briefkasten gesteckt und dann fleißig geübt!
gruß bibi

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