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Thoroughbred

Temp horse less

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15

Donnerstag, 10. November 2005, 18:59

Ach was, ist doch nicht so schwer.
Du musst dem Pferd halt nur beibringen auf bestimmte Ques zu gehen *g
Gallop erstmal: feste reinhauen bis es galoppiert,klaro
Anhalten: natuerlich feste reissen bis es irgentwann mal steht.
rechts ruM: neben rechts am zuegel zerren noch laut schreien: RECHTS

Das gleiche gilt fuer links, eh klar.
Kommen wir zu etwas mehr schwereren, wie der Passage:
Nachdem dein Pferd das traben schon gelernt hat (2mal reintreten, dabei nach hinten fallen vom schwung und am Zuegel dabei zerren) macht man das halt auch wenns Pferd sich bewegt, je fester man reinhaut, desto mehr Schwung entwickelt das Pferd von hinten, und desto mehr hauts den Reiter nach hinten und er zieht fester am Zuegel, dabei halt nur das reintreten nicht vergessen, am besten mit langen und Nadelfoermigen Sporen, damit der Bock das auch schneller checkert.

So einfach ist das!
Ihr hab ja alle keine Ahnung :baby:
Las Vegas Illuminator

16

Donnerstag, 10. November 2005, 19:05

Zitat

Original von spark1961
nö,

in der passage nimmt die hh nicht mehr last auf!

auch von versammlung keine spur!


¿¿ das war ja nun hoffentlich nicht ernst gemeint?

Amareh

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17

Freitag, 11. November 2005, 07:23

Zitat

Original von grasshopper6
das ist eine passage oder?
hab ich auf der dillenburger hengstparade aufgenommen (ich verwechsel das immer mit piaffe-passage)

Passage


Also ich würde da jetzt eine Piaffe raus deuten.
Piaffe ist auf der Stelle traben, Passage ist vorwärts traben (ganz grob gesagt)

Falls auf dem Bild jemand eine Passage sieht wäre ich für eine kurze Erläuterung dankbar, woran man erkennt, ob das Pferd vorwärts geht oder nicht.
Dinge, die wie Dinge aussehen wollen, sehen manchmal mehr aus wie Dinge als Dinge.
[Aus Mac Best]

18

Freitag, 11. November 2005, 08:51

@ Amareh: das ist auf jeden Fall eine Piaffe.

Das sieht man an der starken Hankenbeugung. So gesetzt kommt kein Pferd vorwärts :]

in der Passage müsste das Hinterbein mehr vorwärts unter den Schwerpunkt schwingen, der Oberarm kommt mehr in die Waagerechte

Amareh

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19

Freitag, 11. November 2005, 09:00

Danke Lieschen, dann hab ich mich ja nicht verguckt.

Und wenn der reiter mit der hand noch etwas vorgehen würde, könnte das ein richtig nettes Bild sein.
Dinge, die wie Dinge aussehen wollen, sehen manchmal mehr aus wie Dinge als Dinge.
[Aus Mac Best]


20

Freitag, 11. November 2005, 09:04

Genau das mit der Hand habe ich auch gedacht. Das ist das einzige, was das Bild etwas stört, denn sonst ist das eine sehr ordentliche Piaffe, die Vorderbeintechnik ist noch nicht ideal, aber sonst...

andererseits ist das halt nur eine Momentaufnahme, vielleicht verkriecht der sich gegen Ende der Piaffe halt ein wenig...

21

Freitag, 11. November 2005, 09:20

Danke für die Erklärung ;)
Piaffe also !
Ich hab daheim noch mehr von der Serie - muß ich mal schauen, ich fand das eben von der Beintechnik her am schönsten.

indy

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22

Freitag, 11. November 2005, 09:44

Zitat

Original von azulita

Zitat

Original von spark1961
nö,

in der passage nimmt die hh nicht mehr last auf!

auch von versammlung keine spur!


¿¿ das war ja nun hoffentlich nicht ernst gemeint?



Doch, damit hat spark teilweise sogar recht. Die Passage ist Ausdruck extrem hoher Versammlungsfähigkeit, aber dass die HH mehr Last aufnimmt, bezweifelt man mittlerweile.
(Bildanalysen, irgendwer hat es sogar mal ausmessen wollen, mir fällt aber nicht mehr ein, wer)
Wenn, dann jedenfalls nur sehr geringfügig vgl. z.B. mit dem versammelten Trab oder gar der Piaffe.

Wenn man sich ein Bild einer Passage anguckt sieht man, dass das Hinterbein gar nicht so weit unterfussen kann/es auch nicht tut, Mythos der "vermehrten" Lastaufnahme. Ist die Passage hinten im Übrigen zu tief gesetzt hat man eine schwunglose Krampfpassage, der das Vorwärts fehlt.

Wieso bitte geht die Passage dann nur mit dem versammelten, voll durchgymnastizierten Pferd?
Der extrem hohe Versammlungsgrad zeichnet sich in der Passage durch eine deutliche Umwandlung des Vorwärts in ein Vorwärts-aufwärts aus, die Versammlung bedeutet hier - das Pferd kann seinen Schwung zu grossen Teilen nach oben statt nach vorne auslassen.

23

Freitag, 11. November 2005, 10:57

Zitat

Original von indy

Zitat

Original von azulita

Zitat

Original von spark1961
nö,

in der passage nimmt die hh nicht mehr last auf!

auch von versammlung keine spur!


¿¿ das war ja nun hoffentlich nicht ernst gemeint?



Doch, damit hat spark teilweise sogar recht. Die Passage ist Ausdruck extrem hoher Versammlungsfähigkeit, aber dass die HH mehr Last aufnimmt, bezweifelt man mittlerweile.
(Bildanalysen, irgendwer hat es sogar mal ausmessen wollen, mir fällt aber nicht mehr ein, wer)
Wenn, dann jedenfalls nur sehr geringfügig vgl. z.B. mit dem versammelten Trab oder gar der Piaffe.

Wenn man sich ein Bild einer Passage anguckt sieht man, dass das Hinterbein gar nicht so weit unterfussen kann/es auch nicht tut, Mythos der "vermehrten" Lastaufnahme. Ist die Passage hinten im Übrigen zu tief gesetzt hat man eine schwunglose Krampfpassage, der das Vorwärts fehlt.

Wieso bitte geht die Passage dann nur mit dem versammelten, voll durchgymnastizierten Pferd?
Der extrem hohe Versammlungsgrad zeichnet sich in der Passage durch eine deutliche Umwandlung des Vorwärts in ein Vorwärts-aufwärts aus, die Versammlung bedeutet hier - das Pferd kann seinen Schwung zu grossen Teilen nach oben statt nach vorne auslassen.


in einem stark versammelten Trab, wozu auch die Passage gehört, kann das Pferd nicht weit unterfussen, wie etwa im Arbeitstrab oder gar in einer Verstärkung.
Soweit so gut, das ist klar.

Dennoch verschiebt sich der Schwerpunkt des Pferdes nach hinten.

In der Passage beugt ein Pferd die Hanken (und nimmt somit mehr LAst mit der HH auf...) - tut es dies nicht, handelt es sich vielleicht um einen schwebenden, kadenzierten - irgendwas- Trab, aber nicht um eine Passage.
Eine vermehrte Beugung der Hanken, ein kürzer- wedern des Rückens und Absenken der Kruppe ist auch bei einer PAssage vorhanden!

Auch wenn man das heutzutage zugegebenermassen nur noch selten sieht. :rolleyes:

Lastaufnahme hat also nicht unbedingt damit zu tun, wie weit das Pferd unter den Bauch fusst.
auch in einem versammelten Trab tritt es ja nicht einmal mehr in die Spur...
Dennoch muss es in einer - richtig ausgeführten, schulmässigen - Passage mit der Hinterhand vermehrt Last aufnehmen, um aus dieser wie eine Feder nach vorne- oben zu schnellen ...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »azulita« (11. November 2005, 10:59)


indy

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24

Freitag, 11. November 2005, 14:19

ja, versammlung heisst Beugung der Hanken. Eine Beugung der hanken ist aber u.U. nur mit einer relativ geringen Verschiebung des Schwerpunktes verbunden. Sehr wohl aber mit der Herstellung eines Gleichgewichtes zw. Vorhand und Hinterhand.
Die Beugung der Hanke bewirkt v.a. ein Spannen des Bogens von hinten (kippen der hinteren Aktionsbasis), die reale (Gewichts)Lastaufnahme hinten ist vorhanden, aber nicht in dem Maße wie sie gerne hingestellt wird. Insbesondere bei den Warmblütern darf die Senkung der Kruppe nicht in den Mittelpunkt rücken, sondern die Beugung der Hanke - wobei ich das Sprunggelenk bewusst ausgrenze.
Die nach oben gedehnte Oberlinie (alles, vom Ohr bis zum Schweifansatz, auch der Rücken!) wird maximal lang und nicht kurz.

Ist übrigens nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern auf Bürgers. ;)



Edit: das bezieht sich auf die Passage, nicht auf andere Lektionen, wie z.B. die Levade, in der augenscheinlich die Lastverteilung natürlich anders aussieht... :D

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »indy« (11. November 2005, 14:21)



25

Freitag, 11. November 2005, 16:04

der Schwerpunkt rutscht natürlich nicht so maximal nach hinten wie bei einer Levade, das ist klar ;)

aber dennoch muss das Pferd sich hinten vermehrt abstossen, wenn man das "Last aufnehmen" mal so beschreiben will - und auch in der Schulter leichter werden, damit diese überhaupt hoch genug kommen kann.
In der Phase des Abdrückens verkürzt sich optisch der Rücken, das kann man in Zeitlupenaufnahmen der Passage sehr gut sehen.
Das Pferd arbeitet quasi wie eine Sprungfeder.


Diesen "realen" Gewichtsaufnahme- Messungen stehe ich ohnehin etwas skeptisch gegenüber.
Denn darum geht es in meinen Augen gar nicht.
Ein Pferd läuft noch immer auf vier Beinen, und wird immer seinen Schwerpunkt mehr oder weniger im Schnittpunkt der Diagonalen zwischen den Beinen haben..
(solange es auf allen vieren steht zumindest)
"hinten mehr LAst" und "vorne leichter" bedeutet meiner Meinung nach vor allem, dass das Pferd muskulaturtechnisch in der Lage ist, seine Schulter und Vorhand stärker zu heben.
Also Bauch- und Beckenmuskulatur entsprechend trainiert hat.

indy

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26

Freitag, 11. November 2005, 17:29

tja, azulita, dann sind wir ja einer meinung. Ich verstehe unter Lastaufnahme nämlich Last=Gewichtsaufnahme. Wenn du das nicht so explizit siehst, haben wir eine Definitionsverschiedenheit und sind einfach einer Meinung unter anderen Begriffen. 8)

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