Thursday, September 9th 2010, 11:05am UTC+1
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. Nach 20 Minuten werde ich mit Lob entlassen, darf mich am hingegebenen Zügel strecken und mach ein sehr selbstzufriedens Gesicht, als ich von Reiterin und Chefin gleichermaßen gelobt werde.
. Ich bin auch ganz happy, weil der Sattler beide Sättel erst nächste Woche wiederbringt ......
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. Er nimmt Spannung auf, versucht zuzulegen und beginnt um jedne Meter zu kämpfen. Von müde oder außer Atem keine Spur mehr, sein Temperament geht mit ihm durch und die letzten paar hundert Meter hab ich zu tun, ihn immer wieder und wieder zu ermahnen, daß er nicht losrasen darf und den Kopf weiter runternehmen muß. Dafür wird seine Galoppade großartig raumgreifend und sein Rücken rund, wenn er mal den Kopf runter nimmt - wo er aber nie lange bleibt. Doch schnell ist dei Strecke zu Ende und mein Likas hechelt nun heftig und wir marschieren heim. Likas ist nun schön locker und entspannt und zur Belohnung darf er - natürlich nachdem er sich wieder erholt hat - bei einer leichten bergauf Strecke, die nur 200 oder 300m lang ist, einen Sprint hinlegen, also so schnell er will . Nur bremsen muß er rechtzeitig bevor es weder bergab geht. Das durfte er schon lang nicht mehr. Likas ist überrascht, fragt vorsichtig nach ob er wirklich darf und wusch.....ich mache dann eine Zügelbrücke und kralle mich am Pferdehals fest, das ist ein Gefühl als ob unterm Sattel kein Pferd mehr da wäre. Whoa - das brmsen klappt auch. Likas gehorcht bereitwillig, als ich schon deutlich vor dem Ende des Weges das Kommando gebe. So ist es brav - genau das will ich
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. Der Boden ist schön frisch durchgefahren und bewässert, fein. Leider ist Likas schwierig. Der hat keine Lust. Kann ich ja verstehen. Schon wieder Halle, keine Wiese.... Ich bemühe mich, möglichst korrekt zu reiten, ne gute halbe Stunde verbringe ich nur mit vorwärts reiten und Pferd lockern. Mühsam. Der mag nicht vorwärts, der mag sich nicht strecken, der mag sich nicht biegen. Letzteres will ich noch nicht einklagen, aber vorwärts und sich strecken, kann man auch bei Schlechtwetter und nach einem Ruhetag verlangen. Zumindest bin ich mit meinem Programm und meinen Hilfen soweit zufrieden, auch wenn das Ergebnis spärlich ist, aber ich hab meine Hilfen bestmöglich eingesetzt und auch nicht die Geduld verloren. Ich sitze dann auch aus, das ist so einigermaßen. Ganz zum Schluß denke ich, daß Likas sich auch rechtsrum etwas mehr biegen kann, und versuche Schulterherein, was er mit einem Wutanfall quittiert. Hm. Vorgestern hat er das gut gemacht, ich bin der Meinung daß er das körperlich leisten kann, auch wenn TA immer sagt ichs solls lassen wenn er nicht mag. Ich entscheide mich, die Lektion heute durchzuziehen und keine Rücksicht auf gesundheitl. Mängel zu nehmen. Also Hand dran, Sporen dran, Bein zu und vorwärts. Schultervor an der langen Seite reicht mir, muß nicht wirklich Schulterherein sein. So ein Ochs! Es geht dann doch, er wird ganz locker und macht es wie vor zwei Tagen auch ganz gut. Irgendwie werd ich aber nicht wirklich schlau, ob er einfach nur mich vera... oder ob er tatsächlich körperliche Beschwerden hat wenn wir das üben. So bleibt bei mir doch ein ungutes Gefühl.